Reaktionen per E-Mail

Frau Sabine Ehrig schrieb:
Hallo, bei meiner Recherche im Internet bezüglich Heyno Beddig, bin ich auf Ihre Seite gelangt. Ich weiß nicht ob Sie der Richtige Ansprechpartner sind, aber ich versuche es trotzdem. Also ich habe ein Bild, vorn ist nur die Signatur 28.V.46, hinten von der Kunsthandlung ein Aufkleber „Heyno Beddig 1946, Pfingstrosen“. Halten Sie dies für eine realistische Malerei von Heyno Beddig? So wie ich das bei Ihnen nachlesen konnte, malte er einen ganz anderen Stil. Wäre nett, wenn Sie mir eine kleine Nachricht zukommen lassen würden.

Vielen Dank im voraus und freundliche Grüße von
Sabine Ehrig

Der Schrift nach zu urteilen “Heyno Beddig 1946“ – ja, das hat Heyno mal geschrieben. Typisch das „O“ in Heyno. Ein sehr frühes Aquarell.
 
rose_heyno 
 
rose

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Klaus Büschel schrieb:
Hallo Herr Rehr-Hoffmann, bald jährt sich der Todestag von Heyno Beddig zum 20. Mal. An dieser Tatsache bekommt man wieder einen Eindruck, wie schnell die Zeit vergeht.Ich finde es gut, dass das Andenken an Heyno Beddig nicht ganz vergessen worden ist – Dank Ihrer kleinen Abhandlung. Ich hatte das Glück, diesen kauzigen, sehr eigenwilligen und irgendwie damit auch einmaligen Typen kennen zu lernen. Als Schüler während eines Schulkpraktikums -als mein Berufswunsch noch Werbegrafiker war- habe ich in der „Brücke“ im praktischen Alltag erkennen müssen, dass mein (insbesondere zeichnerisches) Talent für eine berufliche Zukunft nicht ausreicht. Mein Praktikum stellt eine Parallele zu Ihnen dar, allerdings war ich schon 1973 in der „Brücke“. Ich war sehr dankbar, dass ich in Heyno´s Atelier an der Neuen Sülze auch hinter die Kulissen schauen durfte. Dabei wurden einige Klischees bedient, die man als Jugendlicher von einem „Lotterleben“ als Künstler erwartet hatte. (Alkohol, zum Teil sehr junge weibliche Modelle, Unordnung, Hunde und überall Papier und Entwürfe) Aber viel wichtiger war doch, die Persönlichkeit und den Menschen Heyno Beddig mit seiner eigenen Philosophie kennen zu lernen. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Heyno´s Vielseitigkeit und Phantasie hat mich fasziniert. Können Sie sich noch an die Wandbilder im Schnellrestaurant und Pizzaria „Lions Club“ in der Rosenstraße erinnern?

Mit freundlichen Grüßen aus Mecklenburg-Vorpommern
Klaus Büschel
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Werner Kley schrieb:
Hallo, Michael Rehr-Hoffmann, ich habe eben Post von meinem Bruder bekommen. Beilage aus der LZ: „Ein sympathischer Kauz“. Ich möchte vor allem für die Geste mit dem „digitalen Heiligenschrein“ danken. Weiter möchte ich die Gelegenheit für eine Frage nutzen.
Als ehemaliger Schüler von Heyno Beddig – ich ging nach der Ausbildung zum Studium nach Baden-Württemberg (Realschullehrer für Deutsch – und natürlich Kunst) – habe ich bleibende Erinnerungen an diese Zeit. Ein großes Vorbild war mir auch der damalige „Altgeselle“ Horst Pletz. Haben Sie Informationen zu ihm? Würde ihn gern mal wieder sehen.
Glückwunsch zu Ihrer Arbeit. Ohne die Grundlagen – vor allem die handwerklicher Art – wäre meine Arbeit in der Schule oft nicht denkbar.

Mit den besten Grüßen
Werner Kley